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Welchen Schlägerschaft brauche ich?

Nutze einen kürzeren Schlägerschaft für mehr Länge!Schaft-kuerzenKlingt jetzt erstmal nicht so logisch. Denn normalerweise gilt ja, je länger der Schläger/Schaft, desto weiter kann ich damit auch schlagen. Ihr ahnt es schon, jetzt kommt das große ABER: Je länger der Schlägerschaft ist, desto schwerer ist es auch, den Ball im Sweetspot zu treffen. Und entscheidend für einen weiteren und guten Ballflug ist der Sweetspot.

Auf MyGolfSpy.com habe ich dann einen Artikel gefunden, der diese Theorie bestätigt. Denn getestet wurde ein langer Schaft (45.75″) gegen einen Kürzeren (43.75″). Okay zugegeben, in der Driving Distance war der kürzere Driver um 1,4 Yards kürzer, aber wenn man dann mal sieht, wie die Streuung bei langem und kurzem Schaft aussieht, ändert sich das Bild deutlich!

Die Abweichung zur Seite lag beim langen Schaft bei 16,6 Yards und beim kurzen Schaft nur bei 11,97 Yards. Der Kürzere hat sich also deutlich präziser spielen lassen. Und über kurz oder lang bedeutet das, mehr Länge, bzw. kürzere Distanzen zum Grün.

So, nun hatte ich die wissenschaftliche Bestätigung und war kurz davor, die Säge aus dem Keller zu holen, um meinen Driverschaft zu kürzen. Aber erstens war ich zu faul (der Keller ist schon recht weit weg vom Sofa) und zweitens gibt es tolle Golf-Shops:

Dort gibt es nämlich das, was ich bei Ebay nicht gefunden habe. Einen Schlägerschaft, so wie ich ihn will und das auch noch passend für meinen Driver – dank cleverer Adapter. Also schwupp die wupp einen Schaft ausgesucht, die kürzeste Version ausgewählt die es gab, den Adapter für meinen Taylormade in den Einkaufswagen und ab ging die Post. Ich habe bei der Gelegenheit auch direkt einen dickeren Griff aufziehen lassen. Standardmäßig hatte ich einen Standard-Griff drauf und nun habe ich Medium.

Kaum war das Päckchen da, musste ich auch direkt zur Range und den Schaft wechseln. Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl. Lag wahrscheinlich vornehmlich am dickeren Griff und an dem Gefühl, einen kürzeren Driver in der Hand zu halten. Die ersten Bälle habe ich dann mit halber Geschwindigkeit gespielt. Und was soll ich sagen… mein Driver und ich sind jetzt wieder Freunde!! Ich habe endlich wieder das Gefühl, das ich den Driver kontrollieren kann. Klar streue ich immer noch beim Drive, aber ich muss mir keine Sorgen mehr um die Autos auf dem Parkplatz machen, sondern nur noch um die Bunker am Rand der Spielbahn. Ich hatte zwischenzeitlich echt ein Aha-Erlebnis, als ich den Sweetspot erwischt hab und dachte „Ahh .. SO muss sich das also anfühlen„. Was muss ich den vorher lange nicht getroffen haben.

Wenn ihr also unsicher mit dem Driver seid, oder einfach konstanter damit spielen wollt, testet unbedingt mal einen kürzeren Schlägerschaft! Und günstiger als ein neuer Driver ist es allemal.

Happy Driving!


Golf, Sonne & 25 Grad.
Wie wärs?

Golfurlaub im Robinson Club

Ab in die Sonne!